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Letztes Update
20.10.2018
 
 
10 wissenswerte Dinge über Stadttauben
1. Die Ratten der Lüfte? Falsch.
Das Image des Krankheitsüberträgers hält sich hartnäckig. Dabei hat das Bundegesundheitsamt bereits vor Jahren klar gestellt: Eine Taube ist nicht gefährlicher als jeder andere Wild- oder sogar Ziervogel. Auch nicht gefährlicher als andere „Nutz- oder Liebhabertier“, wie das Bundegesundheitsamt sich ausdrückt. Lediglich Taubenhalter haben ein erhöhtes Infektionsrisiko, so wie andere Vogelhalter auch.
3. Tauben sind Haustiere
Was viele nicht wissen: Unsere Stadttauben sind Nachkommen von Brieftauben oder Haustauben, die der Mensch einst zur Fleischgewinnung gezüchtet hat. Im Gegensatz zu ihren wilden Namensvettern liegt es ihnen nicht in den Genen, selbstständig nach Nahrung zu suchen. Kein Wunder also, dass sie vor allem an Stellen anzutreffen sind, wo sie Essensreste finden.
4. Weiße Tauben sind Hochzeitstauben oder deren Nachkommen
Immer wieder sieht man in Städten weiße oder weiß-gefleckte Tauben. Ihr Ursprung: Hochzeiten, bei denen Tauben freigelassen werden. Die weißen Tauben sind Zuchttauben und nicht für das Überleben in Freiheit geeignet. Es passiert jedoch nicht selten, dass diese Tiere – wie auch Brieftauben – nicht nach Hause finden. Sie enden in den Städten und sind auf sich allein gestellt.
5. Der Grund für fehlende Gliedmaßen: Fäden oder Haare
Viele Tauben haben Verletzungen an den Beinen. Oft fehlen ihnen Zehen oder ganze Füße. Der Grund dafür: Fäden oder Haare, die auf dem Boden liegen. Sie schlingen sich um die Füße der Tauben, die mit feinen Schuppen bedeckt sind, verheddern sich darin und schnüren die Gliedmaßen langsam ab.
Tipp: Herumliegende Fäden, Drähte und Schnüre entsorgen.
6. Vergrämungsmaßnahmen sind grausam
Mit Netzen, Spikes und Klebepaste versuchen manche Menschen, Tauben fernzuhalten. Alle drei Maßnahmen haben nicht nur grausame Folgen für Tauben, sondern auch für andere Vögel, wie Meisen und Turmfalken. Die Tiere verheddern sich nicht selten in den gespannten Netzen oder verirren sich dahinter – sie finden nicht mehr heraus und verhungern. An Spikes können sie sich ernsthafte Verletzungen zuziehen, und Klebepaste macht Vögel flugunfähig. Das bedeutet ihren sicheren Tod.
7. Taubenkot zerstört keine Gebäude
Es heißt, Taubenkot sei so ätzend, dass er Schäden an Gebäuden verursache. Eine Studie der TU Darmstadt zeigte aber, weder Buntsandstein, Granit oder Zementmörtel noch Vollklinker, Vollziegel oder unbehandeltes lasiertes Nadelholz nehmen Schaden, wenn sie mit den Hinterlassenschaften in Berührung kommen. Lediglich Bleche oder Lacke können darunter leiden. Jedoch nicht nur unter Tauben-, sondern unter jeglichem Vogelkot.
Übrigens: Der weiße, schlierige Kot, der Städte verunreinigt, ist Zeichen von nicht artgerechter Fütterung. Tauben, die nicht nach Essensresten suchen müssen, sondern mit Körnerfutter gefüttert werden, haben festen, dunklen Kot.
8. Stadttauben müssen Hunger leiden
Circa 30 Gramm Körner braucht eine erwachsene Taube pro Tag. Doch woher soll eine Stadttaube diese bekommen? Die grauen Vögel weichen auf Essensreste aus, streifen pausenlos durch die Stadt, auf der Suche nach Futter und stürzen sich auf alles, was Menschen entsorgen.
9. Ein Fütterungsverbot führt nicht zu weniger Nachkommen
Viele Menschen glauben: Wenn Tauben gefüttert werden, werden es nur noch mehr. In vielen Städten ist das Füttern von Tauben daher verboten. Dabei wurden Tauben so gezüchtet, dass sie sich bis zu sieben Mal im Jahr paaren – unabhängig vom Nahrungsangebot. Fütterungsverbote führen also nur dazu, dass mehr junge Tauben verhungern. Dennoch kann ein Fütterungsverbot auch positiv betrachtet werden, da Tauben häufig falsch – beispielsweise mit Essensresten – gefüttert werden. Stattdessen sollte dann aber an anderer Stelle artgerecht zugefüttert werden. Richtig gemacht, kann das sogar die Ausbreitung der Tauben verringern. Nämlich durch...
10. Taubenhäuser – eine Win-win-Situation
In Taubenhäusern werden Tauben angefüttert und erhalten einen Ort, an dem sie nisten können. Dies verhindert, dass die Vögel an unerwünschten Stellen nisten und es erleichtert das Austauschen der befruchteten Eier durch Gipseier. So kann nachhaltig der Bestand reduziert werden. Fazit: Durch Taubenhäuser müssen die Vögel keinen Hunger leiden, nisten sich nicht überall ein und ihre Fortpflanzung wird eingedämmt.
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Zier- und Rassetauben im Tierschutz - Eine neue Herausforderung
Immer häufiger werden ausgesetzte oder entflogene Zier- und Rassetauben aufgefunden, die auf der Straße kaum eine Überlebenschance haben. Diese Tauben sind auf die menschliche Fürsorge angewiesen und müssen in Taubenschlägen oder Volieren untergebracht werden. Leider ist diese Problematik selbst bei den Tierschutzvereinen und Tierheimen noch nicht bekannt und so werden die meisten von ihnen als verwilderte Haustaube oder sogar als Wildtaube abgestempelt und eine Aufnahme verweigert. Das ist jedoch falsch. Zier- und Rassetauben sind Haustiere und genau wie aufgefundene Brieftauben aus gesetzlicher Sicht sogenannte Fundtiere, denn sie haben oder hatten einen Eigentümer. Die Städte und Gemeinden sind somit zur Aufnahme dieser Fundtiere verpflichtet. Lassen Sie sich also nicht abwimmeln, wenn Sie eine solche Taube gefunden haben.

Vermutlich sterben viele von ihnen einen elendigen Tod oder werden von Raubtieren angegriffen, denn sie sind oft auffällig gefärbt und gefiedert. Auch stechen sie durch ihren Flugstil aus einem Schwarm normaler Tauben heraus.

Problematisch ist auch die Unterbringung dieser Tiere. Es gibt zwar unendlich viele Züchter und Vermehrer die für Nachwuchs sorgen, es finden sich aber kaum verantwortungsbewusste Menschen, die Tauben ein dauerhaftes und vor allem taubengerechtes Leben ermöglichen wollen. Die wenigen bekannten Stellen in denen eine Unterbringung möglich ist sind deswegen in der Regel überfüllt. Mehr als dringend werden immer neue Plätze benötigt, die noch Tauben aufnehmen können. Selbstverständlich nicht zum Züchten.
Franz, gefunden im Dezember 2014
Rosalie
Sarah
Murla
Die Bilder stehen beispielhaft für Zier- und Rassetauben,
die ein neues Zuhause in einer großen Voliere mit Schutzhaus suchen.

Bitte rufen Sie bei Interesse das Ehepaar Franz an: 0203 - 435588 bzw. 0173 - 4449624 oder
0176 - 22284017 bzw. 0203 - 3951016 an.

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Taubenschutz Villa Flügel e.V.
Hilfe für kranke Stadttauben! Seit über einem Jahr befindet sich in Essen an der Bockmühle, Altendorfer Straße, ein Taubenschlag für kranke Stadttauben. Hier werden ca. 100 Tauben liebevoll und mit außerordentlichem Engagement einer einzelnen Frau gepflegt. Jetzt sind Ihre persönlichen und finanziellen Ressourcen erschöpft.
Bitte unterstützen Sie dieses Projekt mit der Übernahme einer Patenschaft für eine Stadttaube! Mit nur 3 Euro im Monat ermöglichen Sie Ihrer Taube ein glückliches Leben!
Der kleine Verein sucht auch ganz dringend Helfer und Unterstützer als zahlendes Vereinsmitglied, Helfer im Schlag, Flugblattschreiber, Gartenpfleger, Kurier zu den Tierärzten, Pfleger für ein, zwei Tauben zuhause, Taubengeschichtenschreiber, Fotomacher oder oder oder...

Anfragen bitte an kontakt@villa-fluegel.de oder an Frau Schwalbe unter 0177 - 7161592

Spendenkonto ->
Sparkasse Essen
BLZ: 36050105
Konto-Nr.: 6020614
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Stadttaubenprojekt Oberhausen
Leider wird das private Stadttaubenprojekt Oberhausen zurzeit nicht weiter fortgeführt. Das Parkdeck, auf dem der kleine Taubenschlag untergebracht war, wird renoviert und soll zukünftig wieder in Betrieb genommen werden. Daher wird dringend ein alternativer Standort gesucht, möglichst in der Innenstadt. Ideen, Vorschläge aber auch freiwillige Helfer sind herzlich willkommen.
Bitte melden Sie sich bei Frau Panzburg unter: 0157-34288502

"Tauben flattern ins Parkhaus" WAZ Artikel vom 17.07.2013
http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/tauben-flattern-ins-parkhaus-aimp-id8199930.html

"Tierfreunde bauen Taubenschlag in Oberhausener Parkhaus" WAZ Artikel vom 17.07.2013
http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/tierfreunde-bauen-taubenschlag-in-oberhausener-parkhaus-id8199480.html
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Stadttaubenprojekt Moers
Taubenbahnhof Moers
http://www.stadttauben-nrw.de/x/
Adresse des Taubenbahnhofes:
Homberger Straße 107
47441 Moers
Tel.: 02841-9989955
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"Der Kot einer gesunden Taube ist ein mehr oder weniger geformtes Bällchen, das in früheren Jahrhunderten als hervorragender Pflanzendünger verwendet wurde. Durch die ungesunde und mangelnde Nahrung der Stadttauben, sowie durch diverse Krankheiten verändert sich die Konsistenz des Kots ins Wässerige (z.B. Hungerkot).
Die von Stadttauben ausgehende Gefahr für die Gesundheit der Menschen ist gering.
Durch Stachelmanschetten an Gebäuden erleiden viele Tauben erhebliche Verletzungen an Rumpf und Füßen, die oftmals zu schweren Verstümmelungen und Tod führen. Da sich Tauben überwiegend vom Müll der Menschen ernähren, kommt es häufig vor, dass sie ihre Beine durch Fäden einschnüren, welche dann auf schmerzhafte Weise absterben. Auch Streusalz in Wintermonaten führt zu erheblichen Verletzungen da es schon bei kleinen Wunden das Gewebe weiter schädigen und die Heilung so erschweren kann."
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Warum haben viele freilebende Tauben verkrüppelte Füße?
Weil sie in Schnüren, Fäden, Bändern und Haaren, die achtlos weggeworfen werden, mit den Füßen hängenbleiben oder diese als Nistmaterial benutzen und sich darin verheddern. Bei dem Versuch, die Schnüre loszuwerden, ziehen sie diese immer enger, bis die Glieder der Zehen absterben und abfallen.Da die verwilderten Haustauben/ Stadttauben aufgrund ihrer Domestikation eng mit dem Menschen zusammenleben müssen, sind sie häufiger als andere Vogelarten von diesen Verletzungen betroffen.
Viele Leute wissen nichts von diesen Zuständen und lassen sich einreden, dass die Tauben an Krankheiten leiden, die ihre Füße verkrüppeln lassen. Dies ist nicht der Fall. Es handelt sich um grobe Verletzungen. Betroffene Tauben erleiden starke Schmerzen, die über einen langen Zeitraum anhalten, bis die Gliedmaßen abgestorben sind.
Unter folgendem Link der Wildvogelhilfe finden Sie weitere Fotos mit Informationen und Beschreibungen auch von anderen Vogelarten: http://wildvogelhilfe.org/gesundheit/beinerkrankungen.html
Kaum sichtbar haben sich feine Haare tief in die Füße und Zehen dieser verwilderten Haustaube eingeschnürt.
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In Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern und Tierärzten entwickeln wir Futtersorten, die Ihrem Liebling das geben, was sein Körper benötigt.

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