Startseite mit Terminen Kontaktformular Gästebuch Links - alphabetisch geordnet Notfelle
Welpen
- Hunde
- Hunde anderer Organisationen
- Katzen
- Kaninchen 01782834933
- Tauben
- Hausratten und Meerschweinchen
- Patenschaft Gnadenbrotpferde
- Spendenkonto
- vermisste, zugelaufene und gestohlene Tiere
- WDR-Termine
- Memory - in Gedenken an
- Zeitungs- und Radioartikel
- Impressum
- Links Flugpaten und Rassetiere in Not
- Online-Aktionen, -Petitionen und -Proteste
- Tiertransporte
- Rezepte-, Buch-, DVD- und YouTube-Tipps
- Was wir essen bzw. trinken
Besucher
Heute: 138
Gesamt: 544669

Letztes Update
26.05.2017
 
 
Wer stellt uns kostenlos ebenerdig einen Lagerraum in Duisburg für Trödelsachen zur Verfügung ?

Bitte rufen Sie das Ehepaar Franz an: 0203 - 435588 oder 0173-4449624
============================================================================================

============================================================================================

Die Tierhaltung, und damit der Konsum tierischer Produkte, ist einer der Hauptverursacher für die größten Probleme unserer Zeit: vom Klimawandel über die Rodung der Wälder, bis hin zur Ressourcenverschwendung und Trinkwasserproblematik. Wenn Ihnen etwas an unserem Planeten liegt, leben Sie vegan.
===========================================================================================

============================================================================================





Eine vegane Ernährung ist deutlich umweltfreundlicher als die übliche, fleisch- und käsebetonte Durchschnittskost: Sie verbraucht weniger Energie, Rohstoffe und Wasser, belegt weniger Landfläche und erzeugt deutlich weniger Klimagase. Aus ethischer Sicht ist die vegane Ernährung die konsequenteste Art, verantwortlich mit unserer Mitwelt umzugehen und so wenigen Mitlebewesen wie möglich durch unsere Lebensmittelauswahl zu schaden.
http://www.wilmersburger.de/bezugsquellen/listonlinestores?withoutLayout=False

http://www.myvideo.de/themen/v-fuer-victoria/v-fuer-victoria-guenstig-vegan-im-supermarkt-video-m-9539848
V für Victoria - günstig & vegan im Supermarkt


http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/deutsche-essen-uber-12-milliarden-tiere-pro-jahr
Nach aktuellen Berechnungen der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt werden in Deutschland zwölf Milliarden Tiere pro Jahr gegessen. Das entspricht jährlich etwa 150 Tieren pro Bundesbürger.
Die rund 12 Milliarden Tiere pro Jahr setzen sich zusammen aus:
11.100,0 Mio. Fischen
970,6 Mio. Hühnern
48,1 Mio. Schweinen
47,4 Mio. Puten
37,9 Mio. Enten
12,8 Mio. Gänsen
5,5 Mio. Rindern und Kälbern
3,8 Mio. Schafen und Ziegen
http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/massentierhaltung

http://www.derwesten.de/gesundheit/veganer-sind-keine-kostveraechter-leben-aber-gesuender-id7936412.html
Viele assoziieren mit veganer Ernährung vor allem Verzicht. Ärzte weisen aber darauf hin, dass Veganer keineswegs kränkliche Genussverweigerer sind, sondern gesünder leben als der Durchschnitt. Diese Form der Ernährung könne vor Diabetes, Bluthochdruck und sogar Krebs schützen.
==================================================================================
http://veganice.eu/restaurants/duisburg
veganfreundliche Restaurants in Duisburg

http://www.happycow.net/europe/germany/duisburg/

http://www.veganblog.de/restaurants/
Babasu, 47057 Duisburg, http://www.babasu.de/
Bolleke, 47138 Duisburg, http://www.bolleke.de/
Cafe Engelbert, 47057 Duisburg, http://cafe-engelbert.de
Imbiss Kasbar, 47053 Duisburg, http://veganguide.org/place/imbiss-kasbar
LoLu, 47051 Duisburg, http://www.deutschlandistvegan.de/duisburg-isst-vegan-vegan-vegetarisches-bistro-lolu/
Pommeserei, 47057 Duisburg, http://www.pommeserei.de/
Samui, 47051 Duisburg, http://samui-duisburg.de/
Ungleich, 47057 Duisburg, http://www.ungleich-duisburg.de/

auch vegan (Umkreis von 35 km, 47137 Duisburg) ->
http://vebu.de/restaurants?g_address=47057+Duisburg%2C+Deutschland&restArt=vegan&start=0

http://www.vegan.eu/index.php/gastronomie_adressen.html

http://www.vegman.org/restaurants?address=Duisburg%2C%20Germany&long=6.7623293&lat=51.4344079
Das Vapiano im Duisburger Innenhafen (Schifferstraße 196, 47059 DU) bietet vegane Alternativen an bzw. ohne Käse bestellen
http://www.deutschlandistvegan.de/duisburg-isst-vegan-vegan-vegetarisches-bistro-lolu/
Großes veganes Angebot
Das Bistro Lolu ist direkt in einer Seitenstrasse der Duisburger Fußgängerzone gelegen, etwas versteckt.
LoLu – vegetarisches Bistro-Café, Claubergstrasse 12, 47051 Duisburg
http://www.facebook.com/pages/Lolu-vegetarische-cafe/104062309749357
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/vegan-vegetarisch-und-lecker-id7133917.html

VEGANER MONTAG im Baba Su…
http://www.babasu.de/
Ab sofort gibt's im Babasu (noch) mehr, noch vielfältigere Angebote für Vegetarier und Veganer!
Jeden Montag: Veganes Mittagsbüffet (EUR 6,90) und veganer Abend à la carte
Wir wünschen euch einen guten Appetit und freuen uns auf euren Besuch!
baba su, Im Tectrum Duisburg, Bismarckstr. 120, 47057 Duisburg

http://www.jade-imbiss.de/philosophie.html
http://www.jade-imbiss.de/pdf/Speisekarte_download.pdf
asiatischer Imbiss mit Lieferservice - vegetarische und vegane Küche
Dürener Straße 42, 40223 Düsseldorf

http://www.pommeserei.de/
http://www.facebook.com/pommeserei?ref=ts&fref=ts
Pommeserei (früher Frittenwahn), Ludgeriplatz 39, 47057 Duisburg
Di-Mi: 11.30-20.00 Uhr
Do: 11.30-14.00 Uhr
Fr: 11.30-20.00 Uhr
Sa+So: 15.00-20.00 Uhr

http://veganguide.org/place/imbiss-kasbar
Imbiss Kasbar, Heerstraße 269, 47053 Duisburg, Tel.: 0203 7398141
‎Montag - Freitag: 13:00 bis 20:00
Ein kleiner arabischer Imbiss, der auch vegane/vegetarische Spezialitäten anbietet. Das Angebot an Fleisch ist sehr gering (ca 3 Gerichte), der Großteil des Angebots ist wahlweise vegan verfügbar. Es werden Soja-Shakes, Falafel, algerische Kartoffelscheiben (Pommes), diverse Salate und Hauptspeisen angeboten.
Das Personal ist sehr freundlich und durch die orientalische Einrichtung wirkt der Imbiss sehr sympathisch.

http://veganice.eu/restaurants/duisburg/pizzeria-bellini
http://www.facebook.com/PizzeriaBelliniDuisburg/
Hohe Str. 7 (Seitenstr. Königstr.), 47051 Duisburg
Montags - Sonntags 12:00 - 23:00 Uhr
Bei uns in Duisburg haben wir eine kleine neue Perle aufgetan. Und zwar die Pizzeria Bellini auf der Hohestraße 7 in der Innenstadt. Angefangen hat es mit der klassischen Pizza Napoli (ist immer ohne Käse) und dann hat der gute Mann irgendwann veganen Käse gekauft.
==================================================================================
Fleisch war ein Stück Lebenskraft
Das „Fleisch“, welches abgepackt im Supermarkt oder hinter der Metzgertheke liegt, ist nicht der undefinierbare essbare Teil eines Tieres, sondern ein Stück Muskel, Gewebe, Haut, Knochen oder ein Organ. Es sind die Teile eines Kadavers, der solange im Kühlhaus „abhängen“ muss, bis sich die Leichenstarre wieder gelöst hat und das Fleisch wieder weich ist. Die meisten Menschen ekeln sich bei dem Gedanken, eine tote Katze in ihrer Gefriertruhe aufzubewahren. Gleichzeitig findet man dort unter anderem die Füße von Schweinen, die Flügel und Beine von Hühnern oder die Leber von Kälbern. Der durschnittliche Deutsche isst in seinem Leben ca. 1000 Hühner, 50 Schweine, 50 Puten, 5 Rinder, 5 Schafe, 50 Gänse und Enten und unzählige Fische und Meerestiere.

Höhere Lebenserwartung ohne Fleisch:
Da ist es gut, dass Fleisch kein notwendiger Bestandteil unserer Ernährung ist. Viele Menschen, darunter Hochleistungssportler, beweisen es täglich durch ihre Lebensweise. Fleisch gilt mittlerweile als Risikofaktor für die Entstehung einiger Krebsarten, wie z.B. Darm- und Brustkrebs. Professor Dr. Claus Leitzmann vom Institut für Ernährungswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen gilt als einer der renommiertesten Ernährungsexperten in Deutschland. Sein 1999 erschienenes Buch über „Alternative Ernährungsformen“, das er zusammen mit anderen Ernährungswissenschaftlern verfasste, sagt:
„In der Vergangenheit wurde die vegetarische Ernährung seitens der Medizin und der Ernährungswissenschaft fast ausnahmslos als „Mangelernährung“ eingestuft. Dies lag teilweise auch daran, dass gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse über die ernährungsphysiologische Wirkung einer fleischlosen Kost fehlten und Jahrtausendealte Erfahrungswerte nicht akzeptiert wurden. Mittlerweile liegen umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen vor. Diese belegen eindrucksvoll, dass nicht nur - wie früher häufig behauptet - die insgesamt gesunde Lebensweise von Vegetariern (ausreichend Bewegung, weitgehender oder völliger Verzicht auf Alkohol und Nikotin) den guten Gesundheitsstatus bedingt. Sie zeigen ebenso, dass zahlreiche Vorteile direkt auf die Ernährung zurückzuführen sind.“ Weiter heißt es: „Als Folge ihrer gesünderen Ernährungs- und Lebensweise ist das Risiko von Vegetariern für Diabetes mellitus, Gicht, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen niedriger. Die Lebenserwartung von Vegetariern ist in der Regel höher als die von Mischköstlern.“

Pflanzliche Ernährung in jeder Lebensphase:
ADA, die größte US-amerikanische Vereinigung von Ernährungsexperten mit rund 70.000 Mitgliedern, kommt zu dem Schluss: „...dass eine entsprechend geplante vegetarische Ernährung gesund und ernährungsmäßig ausreichend ist und gesundheitliche Vorteile bei der Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten bietet.“ „Eine gut geplante vegane oder andere Art der vegetarischen Ernährung ist für jede Lebensphase geeignet, inklusive während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und in der Pubertät“

Biss in den eigenen Arm bringt Aufschluss:
Was also an Gründen für den Fleischkonsum übrig bleibt, sind einzig der Geschmack und die Kochgewohnheiten. Aber ist das wirklich Grund genug, für das Leiden und Sterben von Millionen Tieren? Und wie schmeckt eigentlich „Fleisch“? Ein Biss in den eigenen Arm könnte da Aufschluss bringen. Der Geschmack von Fleisch wird sicherlich intensiver, je älter es ist, aber was wir mit Steak, Schinken und Wurst verbinden, entsteht hauptsächlich durch Gewürze und Räucherung. Und wer Lust auf „fleischiges“ und Gebratenes hat, muss darauf bei einer fleischlosen Ernährung auch nicht verzichten.

100g Sojabohnen enthalten, gemessen am täglichen Bedarf eines Erwachsenen:
•87% Kalium
•73% Magnesium
•55% Eisen
•50% Mangan
•83% Vitamin B1
•31% Vitamin B2
•13% Vitamin E
Sojaprotein enthält alle acht essenziellen, also lebenswichtigen Aminosäuren und stellt damit tierische Eiweißlieferanten in den Schatten. Die Isoflavone Genistein und Daidzein kommen nur in Soja in nennenswerter Menge vor und sollen auch die Tumorbildung einiger Krebsarten wie Brust- und Prostatakrebs verhindern helfen. Soja, ist das nicht genmanipuliert? Keine Sorge: Gen-Soja in Lebensmitteln ist kennzeichnungspflichtig und somit zu erkennen und zu meiden. Die Kennzeichnungspflicht gilt nicht für Fleisch, Milch und Eier von Tieren, welche mit Gen-Soja gefüttert wurden.

==================================================================================
Die Milch gehört den Kälbern
http://www.peta.de/web/kaese.6284.html?pk_campaign=NewsJan2013

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hPg0umGibzc

http://www.tierschutzbuero.de/die-milch-machts/

Milch ist für Babys - Kuhmilch für Kälber:
Unentbehrliches gesundes Lebensmittel oder nicht? Vertrauen wir der Werbung, kommen wir ohne probiotische Milchdrinks und linksdrehende Joghurtkulturen nicht aus. Die nähere Betrachtung der Fakten lohnt sich. Die Milch jeder Spezies ist individuell und nur für deren Nachwuchs gedacht. Kuhmilch ist speziell für das Kalb und sein Verdauungssystem geschaffen und an dessen Bedürfnisse angepasst. Kein Säugetier trinkt im Erwachsenenalter noch Milch, schon gar nicht die einer anderen Spezies. Tatsächlich sind zwei Drittel der Menschheit überhaupt nicht in der Lage Milchzucker zu verdauen, da ihnen das entsprechende Enzym Laktase fehlt. Säuglinge haben es in ausreichender Menge, um Muttermilch zu verdauen. Nach der Stillzeit stellt sich der Körper langsam auf feste Nahrung um, kleine Kinder bekommen Zähne und die Fähigkeit Milchzucker (Laktose) zu verdauen nimmt nach und nach ab. Diese Funktion braucht der Körper nun nicht mehr.

Produktionseinheit Milchkuh:
Eine Kuh gibt nicht von allein Milch. Wie alle Säugetiere muss sie dazu erst ein Kind bekommen, das in der Regel unmittelbar nach der Geburt von ihr getrennt wird. Die männlichen Kälber erwartet die Kälber- oder Rindermast und ein früher Tod im Schlachthof, während den weiblichen Tieren eine Zukunft als Milchkuh bevorsteht. Die meisten Kühe verbringen ihr Leben als Produktionseinheit auf rutschigen Spaltenböden im Stall, ohne als Milchkuh jemals eine grüne Wiese zu sehen. Durch die unnormale Milchleistung, auf die sie gezüchtet wurden, leiden diese „Hochleistungskühe“ an verschiedensten Krankheiten wie Euterentzündungen, Bein- und Klauenkrankheiten. Die Milchproduktion weist einen enormen Verschleiß an Tieren auf. Nach fünf bis sechs Jahren und einigen Schwangerschaften sind die Milchkühe „verbraucht“. Unter normalen Umständen kann eine Kuh über 20 Jahre alt werden.

Bio als Lösung?:
Glückliche Biokühe auf grüner Wiese sind die Idealvorstellung des Vegetariers, der beim Einkauf penibel auf Produkte aus vermeintlich „artgerechter“ Tierhaltung achtet. Ein Blick nach Bayern verschafft Aufklärung: in 900 bayrischen Biobetrieben leben die Milchkühe in Anbindehaltung – und das ganz legal

Gesunde Milch?:
Die Milch verdankt ihren guten Ruf einer Laboranalyse, in der ihr hoher Eiweiß- und Kalziumgehalt festgestellt wurde. Was allerdings nichts darüber aussagt, ob Milch gesund für Menschen ist. Ein hoher Kalziumgehalt allein ist kein Garant für ein „gesundes Lebensmittel“. Im Laufe der Verarbeitung verliert die Milch immer mehr Ähnlichkeit mit ihrem Rohzustand. Die enthaltenen Vitamine gehen durch die Erhitzung der Milch, die Pasteurisierung, in unterschiedlichem Ausmaß verloren. Wird Milch ultrahocherhitzt, denaturiert das enthaltene Eiweiß dabei zu 50-90 Prozent. Diese Milch ist zwar keimfrei, aber ernährungsphysiologisch nicht wertvoll. Milch ist zwar eine Kalziumquelle, aber lange nicht die beste. Eine Ernährung mit vielen tierischen Proteinen begünstigt die Kalziumausscheidung, so dass man mit Milch und Milchprodukten zwar zuerst einmal Kalzium aufnimmt, dieses aber durch den Milchkonsum wieder vom Körper ausgeschieden wird. Grünes Blattgemüse, Samen und Nüsse, Sojabohnen, Tofu und auch hartes Leitungswasser enthalten Kalzium - dieses kann mindestens genauso gut oder sogar noch besser vom Körper aufgenommen werden. In den westlichen Industrieländern, in denen viel Milch und Milchprodukte konsumiert werden, gibt es mehr Osteoporosekranke als irgendwo sonst auf der Welt. Zahlreiche Krankheiten werden mit dem Milchkonsum in Zusammenhang gebracht. Dazu gehören unter anderem Asthma, Neurodermitis, Morbus Crohn, Akne, Diabetes, Blasen- und Nierensteine, Migräne, Brust- und Prostatakrebs, Fettleibigkeit sowie Herz- und Lebererkrankungen. Mehr Details zur gesundheitsschädlichen Wirkung von Milch auf ausgemolken.net.

Übrigens etwas Interessantes zum Stichwort "Käse": Zur Herstellung von Käse wird mitunter das so genannte "Lab" verwendet. Lab ist ein Enzym, das aus dem Labmagen von Kälbern oder anderer junger Wiederkäuer (z.B. Ziegen oder Schafe) gewonnen wird. Lab spaltet das Milcheiweiß so auf, dass die Milch eindickt. Viele Käsesorten sind somit nicht einmal vegetarisch.

Keine Milch - für die Gesundheit der Kühe, der Menschen und der Erde:
Gründe, Milch zu trinken, gibt es – außer der „Gewohnheit“ – keine. Gründe, es nicht zu tun, dagegen viele: die Gesundheit der Kühe, die Gesundheit der Menschen und die Gesundheit der Erde. Die Kuh und damit die Milch ist einer der größten Verursacher klimaschädlicher Gase. Für die menschliche Gesundheit ist der Konsum von Milch und Milchprodukten eher abträglich und nicht notwendig. Für die Kühe ist es ein jahrelanges, unnötiges Martyrium für einen vermeintlichen Luxus auf dem menschlichen Speiseplan. „Und wie ist das jetzt mit dem Kalzium?“ Tatsächlich enthalten die pflanzlichen Milchalternativen genau so viel Kalzium wie „echte“ Milch.

„Es gibt keinen Grund, jemals in Ihrem Leben Milch zu trinken.
Sie ist für die Kälber gedacht, nicht für Menschen. Wir sollten noch heute aufhören Milch zu trinken.“
Dr. Frank A. Oski, Ehemaliger Direktor der Kinderheilkunde der Johns Hopkins Universität

Laktoseintoleranz - keine Krankheit:
Bei einer Laktoseintoleranz (auch Milchzuckerunverträglichkeit genannt), ist der Körper nicht in der Lage, Laktose zu verdauen. Grund dafür ist eine fehlende oder geringe Produktion des Verdauungsenzyms Laktase. Laktase wird von allen Säugetieren während der Stillzeit gebildet, danach geht die Laktaseproduktion auf ein Minimum, da der Körper diese Fähigkeit nicht mehr benötigt. Etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung sind laktoseintolerant – wobei die Intoleranz keine Krankheit, sondern ein ganz natürlicher Vorgang ist. Nur ein Teil der Angehörigen einiger Populationen - von Völkern, die seit Tausenden von Jahren Milchwirtschaft betreiben - entwickelt auch im Erwachsenenalter genug Laktase, um Milchzucker verdauen zu können. In Deutschland haben etwa 15-25% der Bevölkerung eine Laktoseintoleranz. In Südostasien sind 98% aller Menschen nicht in der Lage, Laktose zu verdauen, in China 94%. Selbst in einzelnen Ländern ist die Laktoseunverträglichkeit sehr unterschiedlich ausgeprägt: während sie nur bei 17 Prozent der Nordfranzosen vorhanden ist, liegt der Anteil der in Südfrankreich lebenden Menschen bei 65%. Der Konsum von Milchprodukten und in Fertigprodukten enthaltenem Milchzucker verursacht bei Menschen mit Laktoseintoleranz Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

==================================================================================

Während unsere Vorfahren gelegentlich ein Vogelei aßen, konsumiert der moderne Mensch so viele Eier, dass allein in Deutschland jährlich ca. 45 Millionen Tiere zur ständigen Eiablage gehalten werden. Fast keinem dieser Tiere wird annähernd die Gelegenheit gegeben, seine natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Ein Ei kann man als externe Gebärmutter bezeichnen, denn seiner eigentlichen Bestimmung nach wäre das Ei befruchtet, es würde von einer Henne bebrütet und ein Küken würde darin heranwachsen. In der Natur legen Hühner nur wenige Eier im Jahr, um sich fortzupflanzen. Wird ihnen ein Teil ihres Geleges geraubt, z.B. durch Fressfeinde, ersetzt die Henne das Ei. Moderne Hennen sind darauf gezüchtet, jeden Tag ein Ei zu legen, ob sie wollen oder nicht. Diese abnorme Legeleistung zehrt die Körper der Hennen aus: Nach 15-18 Monaten endet ihr Leben im Schlachthof. In langen Reihen an den Füßen aufgehängt, werden sie durch ein Strombad gezogen, das sie betäuben soll, bevor ihnen der Hals aufgeschnitten wird.

Männliche Küken leben meist nicht länger als einen Tag. In riesigen Brutschränken geschlüpft, wird der Hühnernachwuchs auf ein Fließband gesetzt und nach Geschlecht sortiert. Männliche Küken sind naturgemäß nicht zum Eierlegen zu gebrauchen und würden als Masthähnchen nicht schnell genug Fleisch ansetzen wie ihre extra dafür gezüchteten Artgenossen. Sie werden bei lebendigem Leib zerquetscht, vergast oder zerschreddert. Küken, die zu spät schlüpfen, nachdem die Sortierer ihre Arbeit bereits beendet haben, werden dann ebenfalls vernichtet, egal ob männlich oder weiblich. 45 Millionen Küken enden so jedes Jahr allein in Deutschland. Bis sie groß genug für die Eierproduktion sind, verbringen die Küken eine Zeit in Aufzuchtanlagen, in Käfige gesperrt oder zu Tausenden in riesigen Hallen gehalten, wo sie rund 20 Wochen bleiben.

Die grausamen Bilder aus Legebatterien sind vielen Menschen bekannt, aber auch die so genannten alternativen Haltungsformen sind nicht das Gelbe vom Ei. Ob nun Boden- Freiland- oder Biohaltung: Der Tod im Schlachthof bleibt auch hier keinem Huhn erspart. Im Folgenden sollen die verschiedenen Arten der Hühnerhaltung kurz beschrieben werden ->

Legebatterie:
Die Hennen leben dicht gedrängt in kleinen Drahtkäfigen auf Gitterrosten. Durch die Enge leiden die Tiere unter erheblichem Stress; gegenseitiges Picken und Kannibalismus sind die Folge. Die Hennen werden mit einem Spezialfutter gefüttert, damit sie die unnormale Legeleistung bringen können; dazu kommen Antibiotika und Pestizide gegen den Parasitenbefall. In einer durchschnittlichen Legebatterie von 80.000 Hühnern sterben etwa 20 am Tag.

Ausgestaltete Käfige / „Kleingruppenhaltung“:
Auch der hübsche Name der Neuauflage der Legebatterien ändert nichts: es handelt sich um eine Käfighaltung in enormer Enge. Einem Huhn steht nur ein Bruchteil mehr als die Fläche eines DINA4-Blattes zur Verfügung. Die Käfige mit einer Höhe von max. 60 Zentimetern werden in fensterlosen Hallen übereinander gestapelt und versprechen maximalen Profit für die Eierproduzenten.

Bodenhaltung / Volierenhaltung:
Bei der Bodenhaltung leben die Hennen zu mehreren Tausend in großen Hallen. Die Tiere sind durch zu viele Artgenossen völlig überfordert; Federpicken, Kannibalismus und andere Verhaltensstörungen sind an der Tagesordnung. Durch das Gedränge ausgelöster Stress ist häufige Todesursache für viele Hühner, die in der Bodenhaltung sterben. Um die Verletzungsgefahr zu mindern, wird den Hühnern oftmals die empfindliche Schnabelspitze abgetrennt. Werden die Hennen in Boden- oder Volierenhaltung mit mehreren Ebenen gehalten, liegt die Besatzdichte bei 18 Hennen pro Quadratmeter.

Freilandhaltung:
Den Hühnern steht tagsüber ein Auslauf ins Freie zur Verfügung (vier qm pro Huhn). Oft finden die Hühner aufgrund der hohen Besatzdichte den Ausgang aus den Hallen erst gar nicht oder können die unstrukturierten Ausläufe nicht nutzen und „trauen sich nicht vor die Tür“. Die Bedingungen im Stall entsprechen der Bodenhaltung, manchmal auch der Volierenhaltung. Es gibt immer mehr Großbetriebe mit bis zu 100.000 Tieren, was zu erheblichen sozialen Konflikten unter den Hennen führt.

Ökologische Haltung:
Im Stall werden noch bis zu 3.000 Hennen untergebracht (sechs Hennen auf einem qm). Neben Scharraum, Nestern und Sitzstangen steht den Hühnern ein Auslauf zur Verfügung (vier qm pro Henne).

Eier sind ein idealer Nährboden für Bakterien. Besonders die Infektion mit Salmonellen kommt häufig vor. Die durch sie entstehenden Lebensmittelvergiftungen werden durch die grippeähnlichen Symptome selten als solche entdeckt. Schon beim Aufschlagen der Eier können Bakterien von der Schalenoberfläche in die Eimasse gelangen. Speisen mit rohem Ei gehören nicht umsonst zu den äußerst sensiblen Lebensmitteln. Zu den häufigen Nahrungsmittelallergien gehört die Unverträglichkeit von Eiern und Eierzeugnissen, die in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Eierzeugnisse wie Voll-, Flüssig-, Trockenei, Ei-Eiweiß (Eiklar), Eigelb (Dotter), Ei-Albumin und Lecithin finden sich in vielen verschiedenen Produkten.

Außer zu einem "echten Frühstücksei" gibt es für alle Ei-Einsätze pflanzliche Alternativen ->
Ei zum Binden: Je nach Gericht gibt es mehrere Möglichkeiten, Eier als Bindemittel zu ersetzen:
•1 geh. EL Sojamehl
•oder 1 EL Tomatenmark
•oder ½ Banane
•oder 3 EL Apfelmus
•oder ¼ Tasse pürierter Tofu
•oder Pfeilwurzmehl, Kartoffelmehl, Mais- oder Kartoffelstärke
•oder Mondamin/Maizena
•oder Ei-Ersatz, erhältlich im Reformhaus oder Bioladen
Ei zum Treiben: Je nach Gericht können Sie zwischen verschiedenen Alternativen wählen:
•1 gehäufter EL Sojamehl und 1 EL Wasser, mit dem Schneebesen geschlagen (in Kuchen, Pfannkuchen)
•oder Sojamilch oder Mineralwasser
•oder 1 EL Leinsamen mahlen (oder 2 ½ EL gemahlene) und 3 EL Wasser, mit dem Schneebesen geschlagen
•oder ½ Banane (oder 3 EL Apfelmus; oder 2 EL Mehl, 2 EL Wasser und 1 ½ TL Öl ) mit ½ TL Backpulver
•oder einen Teil des Mehls durch Kartoffelmehl ersetzen (in Backwaren)
•oder Ei-Ersatz (z.B. „3 Pauly“), erhältlich im Reformhaus oder Bioladen

===================================================================================

Weder Fleisch noch Fisch
Fische leiden vielleicht für unsere Ohren stumm, aber ihr Tod, den sie für die Nahrungsmittelindustrie sterben, ist äußert grausam. Gefangene Fische ersticken qualvoll, haben Schmerzen durch den Druckabfall, durch den nicht selten auch ihre Schwimmblase reißt, sie werden zertreten, erschlagen und den meisten wird auf den großen Fangschiffen noch lebend der Bauch aufgeschnitten. Große Schleppnetze machen den Meeresboden zu einer Unterwasserwüste.

Junge Fische werden, ohne Rücksicht auf die Bestände, schon gefangen, bevor sie sich überhaupt vermehren können. Durch die Verschmutzung der Meere reichern sich im Fleisch der Fische Gifte und Schwermetalle an. Besonders Quecksilber kommt häufig in hohen Konzentrationen vor. Mittlerweile gibt es auch viele Fischfabriken, in denen die Fische dicht gedrängt in Zuchtbecken leben müssen und mit Medikamenten und Chemikalien behandelt werden, um diverse Krankheiten einzudämmen, die diese Haltung mit sich bringt. Wem sich jetzt das romantische Bild des Sportfischers aufdrängt, der sollte vielleicht versuchen sich vorzustellen, wie sich wohl ein Angelhaken anfühlt, der sich durch die eigene Unterlippe bohrt.

Fisch wird vor allem wegen seines hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren gelobt. Diese finden sich aber ebenso in Pflanzenöl aus Leinsamen und Raps, in Tofu, Mandeln und insbesondere im Omega-3-Wunder, der Walnuss! Wer auf etwas „Fischiges“ nicht verzichten möchte, für den gibt es bereits pflanzliche Produkte mit Algen, die für den typischen Geschmack nach Meer sorgen. Auch mit Seetangpulver lassen sich viele fischfreundliche Gerichte kreieren.

Tierisch gute Fix- und Fertigalternativen findet man z.B. beim Vegan-Versand: Käpt`n Iglo kann also in Rente gehen und Fische Freunde sein lassen. Auch eingeschworene Fischstäbchenliebhaber haben nun keine Einwände mehr gegen die pflanzliche Küche: Fischstäbchen ohne Fisch, aber doppelt so lecker (Hersteller: Viana und Redwood). Pflanzlicher „Thunfisch“ und Kaviar, der niemals einen Fisch von innen gesehen hat, ist für diejenigen, die es „fischig“ mögen, garantiert einen Versuch wert.

==================================================================================

Die globalen Folgen des Fleischkonsums
Welthungerkrise:
Eine Milliarde Menschen leiden derzeit an Hunger - jede Minute sterben weltweit elf Kinder an Unterernährung. Der Verbrauch an Getreide ist dramatisch angestiegen, da über 35% der Weltgetreideernte zu Nutztierfutter verarbeitet wird, um Fleisch und andere tierische Produkte zu erzeugen. Auch Deutschland importiert dazu riesige Mengen Getreide aus Staaten, in den Menschen verhungern. Fleisch und andere tierische Produkte sind jedoch die größten Lebensmittelverschwender und Getreidepreistreiber überhaupt: zur Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach Tierart fünf bis dreißig pflanzliche Kalorien verfüttert. Beim Rind bleiben deutlich über 90 Prozent der Nahrungsenergie auf der Strecke. Mehrfach so viele Menschen könnten daher mit der gleichen Getreidemenge ernährt werden, wenn statt einem Schweineschnitzel ein Weizen- oder Sojaschnitzel daraus würde. Die hohe Nachfrage der Tierindustrie nach Futter treibt die Getreidepreise in die Höhe, die Armen können sich das Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten. Das Welthungerproblem ist sehr vielschichtig und nicht allein auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln durch tierische Produkte zurückzuführen. Für eine Beendigung des Welthungers ist aber eine Änderung unserer eigenen Ernährungsstrategie Vorraussetzung.

Regenwald:
Deutschland importiert 6,8 Millionen Tonnen Soja jährlich – davon etwa die Hälfte aus Brasilien. In Brasilien sind bereits 1,2 Millionen Hektar ehemaliger Regenwald-Flächen mit Soja-Feldern überzogen. Riesige Mengen Futtergetreide werden auf den Flächen brandgerodeter Regenwälder angebaut und in die Industrienationen importiert. Allein in Mittelamerika wurden in den letzten 40 Jahren 40% des Regenwaldes vernichtet, um dort unter anderem Futtermittel anbauen zu können, welche hauptsächlich in den Industrienationen zur Fleischherstellung verfüttert werden. Die Folgen sind die Zerstörung der „grünen Lunge“ unseres Planeten und damit verbundene Klimakatastrophen, der Tod vieler Tiere und die Ausrottung von Tierarten, bis zur Vertreibung einheimischer Stämme aus ihrer Heimat und Verbrechen wie Sklaverei und Landaneignung der großen Sojaindustriellen vor Ort.

Trinkwasser:
Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zur Erzeugung von nur 1 kg Fleisch werden je nach Tierart und Berechnungsverfahren 3.500 bis 32.000 Liter Wasser verbraucht - ein Vielfaches mehr als für Getreide oder Gemüse. Mit derselben Menge Wasser können dadurch mehr Menschen ernährt werden. Die Wissenschaftler der jährlich stattfindenden ‚World Water Week’ in Stockholm bezeichnen die Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten daher als nicht nachhaltig. Der „Spiegel“ betitelt seinen Bericht über die ‚World Water Week’ treffend mit „Wassernot durch Steaks“ und zitiert den Wasserexperten Frank Rijsberman: „Die effektivste Methode, Wasser zu sparen, ist der Verzicht auf Fleisch“.

Eine mittlere Schweinemästerei erzeugt so viele Exkremente wie eine 10.000 Einwohner-Stadt, die aber nicht in Kläranlagen gereinigt, sondern auf Feldern ausgebracht werden. Die Gülle aus der Tierproduktion sickert in die Böden und vergiftet unser Grundwasser u.a. mit Phosphaten und Nitraten.

„Die Weltlandwirtschaft könnte ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.“ Jean Ziegler/ UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung

Saurer Regen und Waldsterben:
Die auf den Feldern ausgebrachte Gülle versickert nicht nur in die Böden, von ihr entweichen auch gefährliche Gase in unsere Atmosphäre. Das niederländische Institut für Gesundheit und Umweltschutz stellte fest: „Das Nitrat aus der Gülle entweicht auch als Ammoniakgas in die Luft; es ist ein Umweltgift, das sog. Sauren Regen und andere säurehaltige Ablagerungen hervorruft. In Holland stammt der größte Teil der Niederschläge von den Ammoniakgasen aus den Kuhställen. Sie schaden dem Land mehr als alle Automobile und Fabriken.“ Stickstoff in Form von Ammoniak, der heute als hautverantwortlich für das Waldsterben gilt, wird zu 85% durch Emissionen der Tierhaltungen verursacht. Die Untersuchungskommission des Deutschen Bundestages stellte bereits 1992 fest, dass die Ammoniak-Emissionen „zu 90% der Landwirtschaft und hier zu 80% der Tierhaltung zuzuordnen“ sind.

Klimawandel:
Was bringt mehr für den Klimaschutz: das Auto stehen lassen oder statt einem Steak Gemüse essen? Experten raten zum Gemüse, denn: Die Nutztierzucht ist einer der größten Produzenten von Treibhausgasen und klimaschädlicher als der gesamte Verkehr. Dr. Henning Steinfeld, Experte der UN-Welternährungsorganisation FAO warnt: "Tierzucht ist einer der größten Verantwortlichen für die heutigen Umweltprobleme. Wir müssen dringend etwas tun, um dem Abhilfe zu schaffen". Als Begründung nennt die FAO z.B. die Ausgasung aus Gülle und Ställen, die Brandrohdung der Regenwälder für Futteranbauflächen und die Düngung der Böden. Der Nutztiersektor erzeuge mehr Treibhausgase, gemessen in CO2-Equivalente, als der gesamte Verkehr, nämlich 18 Prozent. Neuere Berechnungen gehen sogar von einer noch höheren Klimaschädigung durch tierische Produkte aus.

Die weltweite Viehwirtschaft verursacht neben CO2 auch viele andere Gase, deren Treibhauswirksamkeit viel höher ist als CO2 und die nur langsamer in der Atmosphäre abgebaut werden können. Das stellten die Vereinten Nationen in ihrem dritten Teil zum Weltklimabericht heraus. So ist die Viehzucht für 65% der weltweiten Stickoxidemissionen (NO ist 296-mal so schädlich wie CO2), 37% der Gesamtmethanproduktion (23-mal schädlicher als CO2) und 64% der gesamten Ammoniakproduktion verantwortlich, die ihrerseits weitere Methan- und Lachgasemissionen, sauren Regen und Nitrat im Grundwasser verursacht.

Die belgische Stadt Gent hat aus diesen Gründen als erste Stadt einen vegetarischen Tag pro Woche ausgerufen, an dem öffentliche Küchen und Kantinen ausschließlich rein vegetarisches anbieten und Restaurants um tierfreie Speisekarten gebeten werden. Selbst die EU-Kommission publiziert zum Klimawandel folgenden einfachen Tipp: „Essen Sie Gemüse! Die Fleischproduktion ist sowohl CO2-, als auch methanintensiv und erfordert große Mengen Wasser.“

„Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.“
Alexander von Humboldt

=================================================================================
In Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern und Tierärzten entwickeln wir Futtersorten, die Ihrem Liebling das geben, was sein Körper benötigt.

CMS by Webservice-Niederrhein